Kurz unter dem Erzgebirgskamm auf Hermsdorfer Flur entspringt die Gimmlitz und sammelt das Wasser ihres 27 Kilometer langen Tales, bis sie sich mit der Freiberger Mulde vereint. Schon kurz nach der Besiedlung des Erzgebirges um 1486 soll es hier eine Sägemühle gegeben haben...
1791 errichtete ein weiteres Mal Georg Gottlieb Erler an diesem Uferstreifen eine Brettmühle, neun Jahre später daneben eine Mahlmühle, die aber nach einem Brand nicht wieder aufgebaut wurde.
50 Jahre später wechselte der Besitz an die Familie Illing, deren letzter Sägemüller, Kurt Illing, die Sägemühle noch bis zu seinem Tode 1989 betrieb.
Nach 5jähriger Ruhe schließlich wurde sie zum technischen Denkmal erklärt, denn von den ehemals 25 Mühlen des Gimmlitztales sind nur noch wenige übriggeblieben und nur noch in zweien kann man die Mühlentechnik bewundern.
So zieht es Jahr für Jahr neugierige Wanderer, Familien oder Mühlenfans in das Urlaubsgebiet des Mühlentales, die die alte Mühle besuchen. Wenn sie Glück haben und der Mühlenkobold gute Laune hat, wird gerade mal wieder gesägt ...

Wenn alles gut geht und uns die Geister keinen Strich durch die Rechnung machen, erwacht in diesem Jahr sogar die alte Wasserkraft wieder zum Leben ...
Gehölz

im Gimmlitztal